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Margarita Höhenrieder

Rezensionen

Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Sanfte Experimente und wuchtige Klassik

(...) Für Beethovens viertes Klavierkonzert gab Margarita Höhenrieder die Stimmung vor - mit einem weichen, fülligen Klavierakkord solo, dem sich das Orchester ebenso zart und nobel anschloss. Es folgte eine Interpretation der gediegen-gefühlvollen Art, kein aufwühlendes Beethoven-Bild. Das bekam Stellen wie dem sanften Zurückfallen ins Träumerische kurz vor dem dramatischen Höhepunkt im Allegro. Rührend der Kontrast des im Andante heftigeren Orchesters zu der kleinen einsamen Klaviermelodie, die Höhenrieder dagegensetzte. Das Attacca nahm Penderecki plötzlich in sehr eiligem Tempo, darauf musste sich die Solistin erst einstellen. Sie fanden dennoch zu einem gelöst wirbelnden Schluss. Als Zugabe wählte Höhenrieder sehr passend ein Nocturne des Polen Chopin.

Andreas Berger in der Braunschweiger Zeitung am 27. Juni 2005

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