Rezensionen
Robert Schumann:
Sonate g-moll op. 22
Dem Tag wiedergegeben
(...) Margarita Höhenrieder spielt Werke von Clara und Robert, darunter eben diese Sonate op. 22 in g-moll, die selbst aus heutiger Sicht nur so strotzt vor Eigenwilligkeit aber auch Eigenständigkeit. Die Münchener Pianistin, die Professorin an der Würzburger Musikhochschule war, hat ein genaues Gespür für Schumanns Eigenständigkeit. Und für sein kompliziertes Seelenleben, das sich schon in ABEGG-Variationen und Papillons offenbart. Widerborstige rhythmische Anomalien, sperrige Harmonik, manisch hervorleuchtende Einzeltöne fügt sie im Kontrast mit unendlich sehnsuchtsvollen Kantilenen zu einem sehr persönlichen Charakterbild zusammen.
Mathias Wendemann in der Schweinfurter Volkszeitung und dem Schweinfurter Tagblatt am 24. März 2003
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