Rezensionen
Robert Schumann:
Klavierkonzert a-moll op. 54
Varèse-Orgie und Bernstein-Happening
(...) Wie soll man [Robert Schumanns] interpretatorisch seit Generationen hin- und hergewendetes Klavierkonzert spielen? Vielleicht sogar wie Margarita Höhenrieder, Professorin an der Münchner Musikhochschule: beizeiten intim oder feurig, poetisch und leidenschaftlich, agogisch biegsam, spontan. So genau abgezirkelt hört man die polaren Personen, die in Schumann stecken, Florestan, Eusebius oder Meister Raro, kaum einmal: Im durchgängig spannenden Vivace und selten einmütiger partnerschaftlicher Verständigung. Eine der herausragenden Versionen, aber eben nur eine Version.
Michael B. Weiß in der Landshuter Zeitung am 4. November 1996
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